
Stadtentwicklung in Berlin-Tempelhof nimmt Fahrt auf
Mit dem Beschluss des Bebauungsplan-Entwurfs für das Stadtquartier „Neue Mitte Tempelhof“ hat der Berliner Senat einen wichtigen Schritt in der Stadtentwicklung gemacht. Im Zentrum des Projekts stehen rund 500 neue Wohnungen, die auf einer Fläche von rund 21.100 Quadratmetern entstehen sollen. Der Baubeginn für die ersten Wohnungen ist für 2026 vorgesehen.
Kultur, Bildung und Verwaltung unter einem Dach
Neben Wohnraum soll das neue Quartier ein modernes Kultur- und Bildungshaus beherbergen. Geplant sind unter anderem eine Bezirkszentralbibliothek, eine Volkshochschule sowie eine Musikschule. Auch die Verwaltung profitiert: Das Rathaus Tempelhof wird erweitert, und das Stadtbad Tempelhof erhält einen Ersatzneubau.
Grünflächen und soziale Infrastruktur eingeplant
Ein zentrales Anliegen des Projekts ist die soziale und ökologische Qualität der neuen Mitte. Für Jugendliche und Senioren sind mehrere neue Einrichtungen geplant – darunter ein Pfadfinderheim, das 2027 fertiggestellt werden soll. Der Neubau der Polizeidirektion 4 ist für das Jahr 2028 vorgesehen.
Darüber hinaus wird das Angebot an Grün- und Erholungsflächen massiv ausgebaut. Geplant sind öffentliche Parks und Spielplätze auf insgesamt rund 22.400 Quadratmetern.
Signal für die gesamte Stadt
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) lobte das Vorhaben nach einer Senatssitzung im Rathaus Schöneberg als „gutes Signal für Tempelhof-Schöneberg – und für ganz Berlin“. Der Entwurf muss nun noch vom Abgeordnetenhaus beschlossen werden. Die „Neue Mitte Tempelhof“ ist eines von rund zwei Dutzend Stadtquartieren, die das Land Berlin derzeit plant, um Wohnraum und Infrastruktur weiter auszubauen.