
Was verdienen Fachkräfte am Bau?
Ein aktueller Gehaltsreport zeigt: Das durchschnittliche Bruttojahresgehalt in der Bauwirtschaft beträgt 42.500 Euro. Die Daten aus über 13.500 Stellenanzeigen belegen jedoch deutliche regionale Unterschiede. Besonders bemerkenswert: Stellenanzeigen mit Gehaltsangaben erhalten bis zu 47 Prozent mehr Bewerbungen. Angesichts des Fachkräftemangels bieten diese Erkenntnisse wertvolle Ansätze für faire Vergütungsmodelle und langfristige Lösungen.
Regionale Unterschiede und Einfluss von Qualifikationen
Auch 2025 bestehen noch erhebliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Fachkräfte in Westdeutschland verdienen im Schnitt 4,7 Prozent mehr als ihre Kollegen im Osten. Akademische Abschlüsse und Führungsrollen steigern das Gehalt zusätzlich – Akademiker verdienen durchschnittlich 27 Prozent, Führungskräfte sogar 31 Prozent mehr.
Regionale Gehälter im Vergleich
Bayern führt mit einem durchschnittlichen Gehalt von 45.750 Euro für Bauleiter. Dagegen liegt Mecklenburg-Vorpommern mit 33.750 Euro deutlich darunter. Diese regionalen Unterschiede stellen Fachkräfte und Unternehmen vor Herausforderungen, insbesondere bei der Fachkräftesicherung.
Gehaltstransparenz als Wettbewerbsvorteil
Stellenanzeigen mit klaren Gehaltsangaben erzielen fast die Hälfte mehr Bewerbungen und ziehen häufig besser qualifizierte Fachkräfte an. Dies verdeutlicht die Bedeutung von Ehrlichkeit und Transparenz in der Branche.
Fairness als Schlüssel für die Zukunft
Der Gehaltsreport von Crafthunt unterstreicht, dass faire Vergütung und Offenheit entscheidend für die Attraktivität der Bauwirtschaft sind. Geschäftsführer Jonas Stamm betont, dass nur wettbewerbsfähige Vergütungsmodelle die langfristige Bindung von Fachkräften ermöglichen. Der vollständige Report steht kostenfrei auf der Webseite von Crafthunt zur Verfügung.