Immobilienwirtschaft drängt auf schnelleres Handeln

Immobilienwirtschaft drängt auf schnelleres Handeln

Immobilienwirtschaft drängt auf schnelleres Handeln

  • Politik
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Die Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) fordert zügiges Handeln von den politischen Koalitionären. Die wirtschaftliche Lage der Immobilien- und Wohnungsbranche lasse keine weiteren Verzögerungen zu. Die Wohnungsmarktkrise und der stagnierende Wohnungsbau erfordern entschlossenes und verantwortungsbewusstes Eingreifen.

Bedeutung der Immobilienwirtschaft für die Gesamtwirtschaft

"Wirtschaft bedeutet in Deutschland auch Immobilienwirtschaft. Unsere Branche setzt positive wirtschaftliche Effekte frei, insbesondere durch Neubau und Sanierung", erklärt BID-Vorsitzender Dirk Salewski.
Der Wohnungsbau trug in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich zum deutschen Wirtschaftswachstum bei. Rund 6,6 Millionen Menschen sind in der Wohnungsbaubranche beschäftigt. Allein im Jahr 2023 generierte die Branche Steuereinnahmen von 140,8 Milliarden Euro, was etwa 17 Prozent der gesamten deutschen Steuereinnahmen entspricht.

Dringender Handlungsbedarf bei Neubau und Sanierung

Die aktuellen Herausforderungen erfordern eine entschlossene Anpassung der politischen Rahmenbedingungen. "Die Lage auf dem Wohnungsmarkt erlaubt kein weiteres Zuwarten", betont Salewski. Der akute Wohnungsmangel und die wirtschaftlichen Probleme der Branche verlangen klare politische Weichenstellungen.

Konzertierte Aktion von Bund, Ländern und Kommunen notwendig

Um den Wohnungsbau langfristig zu stabilisieren und Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft zu sichern, fordert die BID eine enge Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen. Die notwendigen Lösungen seien bekannt und müssten nun zügig umgesetzt werden. "Auf allen staatlichen Ebenen sind jetzt konkrete Maßnahmen erforderlich. Bund und Länder stehen in der Pflicht, die Kommunen müssen gestärkt und befähigt werden", so Salewski abschließend.