TU Darmstadt und Goethe-Uni Frankfurt starten Master Stadtforschung

TU Darmstadt und Goethe-Uni Frankfurt starten Master Stadtforschung

TU Darmstadt und Goethe-Uni Frankfurt starten Master Stadtforschung

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Die Technische Universität Darmstadt und die Goethe-Universität Frankfurt am Main richten zum Sommersemester 2026 den deutschsprachigen Masterstudiengang Stadtforschung – Urban Studies ein. Das Programm soll eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Entwicklung von Städten, ihrem Alltag, ihrer Planung und künftigen Herausforderungen ermöglichen. Der Abschluss wird durch beide Universitäten verliehen.

Zielgruppe und Berufsfelder

Der Studiengang richtet sich an Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen der Sozial- und Geschichtswissenschaften, der Humangeographie sowie der Architekturwissenschaft, die ihr Grundwissen in einem praxisnahen Forschungsfeld vertiefen möchten. Als Berufsfelder nennt die Ankündigung unter anderem Stadtmanagement, städtische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerbeteiligung, Quartiersentwicklung, städtische Denkmalpflege und Archivwesen sowie beratende Stadtplanung.

Beteiligte Fachbereiche und thematische Ausrichtung

Der Studiengang verbindet die Kompetenzen zweier Standorte der Stadtforschung. An der TU Darmstadt sind Institute für Soziologie, Geschichte und Politikwissenschaft sowie der Fachbereich Architektur beteiligt, die auf langjährige Zusammenarbeit in stadtbezogener Forschung verweisen. An der Universität Frankfurt bringt das Institut für Humangeographie Expertise zu globalisierten Urbanisierungsprozessen ein. Ergänzend werden Module der Planungs-, Wirtschafts- und Sprachwissenschaft sowie der Philosophie beider Universitäten genannt.

Entstehung aus bestehender Kooperation

Die Initiative geht auf die Darmstädter AG Interdisziplinäre Stadtforschung zurück, die die gemeinsame Forschungszusammenarbeit mit einem Studienangebot vertieft. Als Beispiel für frühere Kooperation wird das DFG-Graduiertenkolleg Architekturen Organisieren genannt; daraus sei die Idee entstanden, gesellschafts- und geschichtswissenschaftliche Perspektiven durch geographische Sichtweisen zu ergänzen.

RMU-Rahmen

Die Goethe-Universität Frankfurt, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz und die Technische Universität Darmstadt bilden die Rhein-Main-Universitäten (RMU). Genannt werden mehr als 95.000 Studierende und 1.500 Professorinnen und Professoren sowie eine enge Kooperation in Forschung, Studium und Lehre.