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Pergamonmuseum soll Kostenrahmen einhalten
Rund ein Jahr vor der teilweisen Wiedereröffnung des Pergamonmuseums hat das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung neue Angaben zu den Sanierungskosten gemacht. Die Gesamtkosten von 1,5 Milliarden Euro für beide Bauabschnitte einschließlich Kostenrisiken werden nach aktueller Prognose nicht überschritten.
Erster Abschnitt öffnet 2027
Das Pergamonmuseum auf der Berliner Museumsinsel wird seit mehreren Jahren saniert. Die Arbeiten erfolgen in zwei Bauabschnitten. Der erste Museumsteil soll am 4. Juni 2027 wieder öffnen. Dazu gehört auch der Saal mit dem Pergamonaltar.
Mehrbedarf bei Bauabschnitt A erwartet
Für Bauabschnitt A wird derzeit ein um bis zu fünf Prozent höherer Mittelbedarf gegenüber den 2017 genehmigten Kosten von 489 Millionen Euro prognostiziert. Eine belastbare Summe soll voraussichtlich Ende des kommenden Jahres vorliegen.
Kostenprognose für Bauabschnitt B sinkt
Bei Bauabschnitt B konnte die Kostenprognose nach Angaben des BBR um 27 Millionen Euro reduziert werden. Die genehmigten Kosten liegen dort bei 722,4 Millionen Euro. Zusätzlich wurde bislang mit 295,6 Millionen Euro für Risiken und Preissteigerungen kalkuliert.
Arbeiten im Südflügel im Zeitplan
Die Sanierung des zweiten Museumsteils wird noch mehrere Jahre dauern. Dort befinden sich unter anderem das Ischtar-Tor und die babylonische Prozessionsstraße. Die Arbeiten im Südflügel schreiten laut BBR planmäßig voran. Die Gerüste für Fassaden- und Dacharbeiten sind errichtet, im Inneren beginnen die Rohbauarbeiten. Vollständig öffnen soll das Pergamonmuseum erst wieder im Jahr 2037.