Über 100.000 Tonnen CO2-Einsparung in den VW-Werken

Über 100.000 Tonnen CO2-Einsparung in den VW-Werken

Über 100.000 Tonnen CO2-Einsparung in den VW-Werken

  • Nachhaltigkeit
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Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) berichtet für 2025 von Einsparungen von mehr als 100.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid durch Maßnahmen zur CO2-Reduktion, zur Nutzung erneuerbarer Energien und zur Kreislaufwirtschaft. Das Unternehmen ordnet die Projekte als Meilensteine an den Produktionsstandorten ein und verweist auf das Ziel, bis 2040 an allen Standorten bilanziell klimaneutral zu produzieren.

Grünstrom an mehreren Standorten

Bei der Stromversorgung setzt VWN nach eigenen Angaben auf erneuerbare Quellen: Seit Januar 2025 arbeitet das Werk Hannover ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Quellen. Bereits seit 2019 sind die polnischen Standorte Poznań und Września komplett auf Grünstrom umgestellt.

Photovoltaik im Werk Września

In Września versorgte eine werkseigene Photovoltaikanlage mit 31.000 Modulen und 18,3 Megawatt Leistung im September 2024 erstmals die gesamte Produktion mit Solarenergie. Im Jahresdurchschnitt deckt die Anlage laut VWN rund 25 Prozent des Strombedarfs; weitere Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energien seien in Planung.

Biomasse-Heizkraftwerk und Fernwärme in Hannover

Für die Wärmeversorgung in Hannover verweist VWN auf die Inbetriebnahme eines Biomasse-Heizkraftwerks durch das kommunale Energieunternehmen enercity in Hannover-Stöcken. Die Anlage nutzt nach Angaben des Unternehmens ausschließlich nicht mehr recycelbares Altholz aus der Region und kombiniert Altholzverbrennung mit Großwärmepumpe und moderner Rauchgasreinigung; VWN beziffert die Reduzierung der CO2-Emissionen für Wärmeenergie auf mehr als 40 Prozent im Vergleich zu 2024.

Unternehmensziel bis 2040

VWN beschreibt Nachhaltigkeit als langfristig angelegte Unternehmensstrategie und verbindet die Umstellung auf Grünstrom, den Ausbau erneuerbarer Energien sowie Partnerprojekte wie das Biomasse-Heizkraftwerk mit dem Anspruch, die bilanziell klimaneutrale Produktion bis 2040 zu erreichen.