Symposium: Bauwerke in kritischen Infrastrukturen

Symposium: Bauwerke in kritischen Infrastrukturen Bild: stock.adobe.com

Symposium: Bauwerke in kritischen Infrastrukturen

  • Hochbau
  • 3 Min

Die Technische Akademie Esslingen veranstaltet am 18. und 19. November 2026 erstmals das Symposium Bauwerke & bauliche Infrastruktur im KRITIS-Kontext in Ostfildern bei Stuttgart. Im Mittelpunkt steht die Rolle von Bauwerken als zentrale Bestandteile kritischer Infrastrukturen. Hintergrund sind wachsende Anforderungen durch klimabedingte Extremereignisse, geotechnische Risiken, alternde Infrastrukturen sowie neue gesetzliche Vorgaben wie das KRITIS-Dachgesetz und die EU-CER-Richtlinie.

Resilienz auf Bauwerksebene

Das Symposium betrachtet Bauwerke ausdrücklich als systemrelevante Komponenten der Daseinsvorsorge. Im Fokus stehen Fragen der Schutzwirkung, der Widerstandsfähigkeit und der schnellen Wiederherstellung im Schadensfall. Wissenschaftlicher Leiter Norbert Gebbeken hebt hervor, dass die Resilienz kritischer Infrastrukturen auf Bauwerksebene beginnt und sich daran entscheidet, wie Bauwerke auf außergewöhnliche Einwirkungen reagieren und wie rasch ihre Funktion wiederhergestellt werden kann.

Themenschwerpunkte von Extremwetter bis Schadensmanagement

Behandelt werden Anforderungen aus dem KRITIS-Dachgesetz und der EU-CER-Richtlinie, Gefährdungen durch Extremwetter, Georisiken und außergewöhnliche Einwirkungen, Resilienzstrategien für Bauwerke und Infrastrukturen, Monitoring und Zustandsbewertung sowie Wiederherstellung und Schadensmanagement. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Zusammenspiel einzelner Bauwerke mit komplexen Infrastruktursystemen, um die Versorgung auch unter außergewöhnlichen Bedingungen aufrechtzuerhalten.

Fachforum für Planung, Betrieb und Verwaltung

Die zweitägige Veranstaltung bringt Fachleute aus Ingenieurwesen, Infrastrukturbetreibern, Verwaltung und Forschung zusammen. Neben Fachvorträgen ist eine Podiumsdiskussion vorgesehen, die Handlungsperspektiven für Planung, Betrieb und Infrastrukturmanagement aufgreift. Das Symposium richtet sich an Bauingenieurinnen und Bauingenieure, Planungsbüros, Betreiber kritischer Infrastrukturen sowie Fachkräfte aus Behörden, Verwaltung und Forschung.