Bild: stock.adobe.com
Schlüter Baumaschinen erhält zum dritten Mal Ausbildungssiegel
Die Schlüter Baumaschinen GmbH aus Erwitte gehört zu den rezertifizierten Ausbildungsbetrieben im Kammerbezirk Dortmund. Insgesamt hat die Handwerkskammer Dortmund zum bundesweiten Tag des Handwerks 32 Betriebe mit dem Ausbildungssiegel 2026 ausgezeichnet, zehn davon aus dem Kreis Soest. Nach Angaben des Unternehmens würdigt die Kammer damit das kontinuierliche Engagement für die Nachwuchsausbildung.
140 Auszubildende lernen Land- und Baumaschinenmechatronik
Laut Schlüter befinden sich aktuell 140 Auszubildende im ersten bis dritten Lehrjahr zum Land- und Baumaschinenmechatroniker. Daneben bildet das Unternehmen Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement, Fachinformatiker für Systemintegration und Fachkräfte für Lagerlogistik aus. Außerdem bietet es ein duales BWL-Studium an. Die Ausbildungsquote liegt nach Unternehmensangaben bei elf Prozent über die Lehrjahre und nahezu alle Standorte hinweg.
Ausbildung ist Teil der Unternehmensstrategie
Laut Petra Schlüter, Leiterin Unternehmenskultur, ist die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. Das Unternehmen investiere seit seiner Gründung gezielt in junge Talente. Ulrich Morth, Leiter technische Ausbildung, sieht gut ausgebildete Fachkräfte als Grundlage für einen langfristig guten Kundenservice.
Onboarding und Fortbildungen ergänzen die Ausbildung
Zum Ausbildungsstart bietet Schlüter ein Onboarding-Programm an. Dazu gehören ein Kennenlernen, ein Aufenthalt in einer Jugendherberge, der Besuch einer Niederlassung, eine Besichtigung der Autostadt in Wolfsburg und eine Werksführung im Komatsu-Werk in Hannover. Während der Ausbildung nehmen die Auszubildenden an Fortbildungen teil, etwa zur digitalen Baustelle und zur Elektrotechnik. Bei Schwierigkeiten erhalten sie nach Unternehmensangaben individuell abgestimmte Unterstützung.
Blockunterricht in der Zentrale in Erwitte
Auszubildende aus den Niederlassungen kommen für den Blockunterricht regelmäßig in die Zentrale nach Erwitte. In dieser Zeit wohnen sie in einem Landgasthof und werden per Taxi zur Berufsschule nach Lippstadt gebracht. Zudem bietet Schlüter Englischunterricht in der Zentrale an.