Projekt untersucht Wärmeversorgung für Mehrfamilienhaus in Hamm

Projekt untersucht Wärmeversorgung für Mehrfamilienhaus in Hamm Bild: stock.adobe.com

Projekt untersucht Wärmeversorgung für Mehrfamilienhaus in Hamm

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Der Bauverein Hamm und die Werkbank Sektorenkopplung der Hochschule Hamm-Lippstadt untersuchen die künftige Wärmeversorgung eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Pelkum. Das Gebäude mit 30 Wohneinheiten stammt aus dem Jahr 1965. Ziel ist ein Energiekonzept, das technische, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.

Messkampagne abgeschlossen

Grundlage der nächsten Projektphase ist eine abgeschlossene Messkampagne. Die erhobenen Daten zeigen das reale Betriebsverhalten des Gebäudes und ermöglichen eine fundierte Bewertung verschiedener Sanierungs- und Versorgungskonzepte. Die weiteren Untersuchungen erfolgen im Rahmen der Werkbank Sektorenkopplung sowie einer Bachelorarbeit.

Wärmepumpen und erneuerbare Energien

Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Rolle Wärmepumpen in einem Bestandsgebäude dieser Generation übernehmen können. Geprüft wird unter anderem, ob eine Luft-Wasser-Wärmepumpe wirtschaftlich sinnvoll ist oder Sole-Wärmepumpen langfristige Vorteile bieten. Auch Photovoltaik, Solarthermie, Erdkollektoren und Energy Sharing werden als mögliche Ergänzungen betrachtet.

Praxisnahe Bewertung

Das Projekt setzt nicht auf reine Modellannahmen, sondern auf reale Messwerte und die konkreten Bedingungen vor Ort. Dadurch sollen belastbare Aussagen zu technischer Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und ökologischem Nutzen möglich werden. Ziel ist ein Sanierungskonzept, das zeigt, wie Wohngebäude aus den 1960er-Jahren zur Wärmewende beitragen können.