Holz-Modulbau gewinnt an Tempo

Holz-Modulbau gewinnt an Tempo

Holz-Modulbau gewinnt an Tempo

  • Nachhaltigkeit
  • 3 Min

Beim Holz-Modulbau entstehen Gebäude aus vorgefertigten Raummodulen, die im Werk inklusive Technik und Ausbau vorbereitet und auf der Baustelle in kurzer Zeit montiert werden. Der Beitrag ordnet die Entwicklung als Reaktion auf steigende Baukosten, Fachkräftemangel und Zeitdruck ein. Die industrielle Vorfertigung verlagert witterungsabhängige Schritte in kontrollierte Produktionshallen und soll den Prozess planbarer und wirtschaftlich kalkulierbarer machen. Genannt werden Einsatzfelder im Wohnungsbau, bei Bildungsbauten und im gewerblichen Objektbau.

Zeitgewinn als zentrales Argument

Als größter Vorteil wird die verkürzte Bauzeit beschrieben. Stefan Höötmann, Geschäftsführer eines Modulbau-Unternehmens, beziffert den Vorsprung: Holzmodulbau sei bis zu 40 Prozent schneller als zimmermannsmäßiger Holzrahmenbau und erst recht als konventioneller Mauerwerksbau. Standardisierte Produktionsbedingungen und präzise abgestimmte Montageabläufe sollen zudem Qualität sichern und Kosten besser kalkulierbar machen.

Nachhaltigkeit und Logistik als Treiber

Der Beitrag nennt ökologische und logistische Vorteile: Holzmodule seien leichter und könnten energiesparender transportiert sowie schneller montiert werden. Zudem entfalle die Trocknungsphase, die Beton- und Mauerwerksbauten benötigen. Als Klimaschutzaspekt wird hervorgehoben, dass Holz Kohlendioxid speichert und über die Lebensdauer im Gebäude gebunden bleibt. Der Markt wird als jung, aber dynamisch beschrieben, insbesondere dort, wo in kurzer Zeit viele Nutzungseinheiten entstehen sollen.

Quelle: www.meistertipp.de
  • Cordula Kiefer