Fördermittel für barrierefreien Umbau sind ausgeschöpft

Fördermittel für barrierefreien Umbau sind ausgeschöpft Bild: stock.adobe.com

Fördermittel für barrierefreien Umbau sind ausgeschöpft

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Die Bundesförderung zur Barrierereduzierung im Wohnungsbestand ist für dieses Jahr ausgeschöpft. Nach Angaben des Bundesbauministeriums reichten die Mittel bis zum 30. Juli. Seit dem Programmstart am 8. April wurden 21.400 Anträge für rund 26.800 Wohneinheiten mit einem Volumen von 46,1 Millionen Euro zugesagt.

Zuschüsse für altersgerechte Umbauten

Gefördert wurden unter anderem bodengleiche Duschen, Haltegriffe und der Abbau von Türschwellen. Der durchschnittliche Zuschuss lag bei rund 1.720 Euro pro Wohneinheit. Für Einzelmaßnahmen wurden zehn Prozent der förderfähigen Kosten bis maximal 2.500 Euro übernommen. Beim Umbau zum Standard Altersgerechtes Haus waren 12,5 Prozent beziehungsweise maximal 6.250 Euro möglich.

Fortführung 2027 unklar

Wie es mit dem Programm im Jahr 2027 weitergeht, ist bislang offen. Nach Angaben des Ministeriums sind im Kabinettsbeschluss zum Bundeshaushalt 2027 zunächst keine weiteren Mittel vorgesehen. Verbindliche Aussagen zur künftigen Finanzierung und Ausgestaltung sind erst nach Abschluss der Haushaltsberatungen des Bundestages zu erwarten.

Planungssicherheit fehlt

Für Eigentümer, Bauunternehmen und Handwerksbetriebe entsteht damit Unsicherheit. Der frühe Förderstopp zeigt die hohe Nachfrage nach altersgerechten Umbauten. Zugleich bleibt offen, ob für barrierearme Bäder, schwellenarme Zugänge und weitere Maßnahmen im Bestand im kommenden Jahr erneut Zuschüsse bereitstehen.

Quelle: www.deutsche-handwerks-zeitung.de

  • Cordula Kiefer