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Caparol bringt Fassadenfarbe mit Recyclinganteil auf den Markt
Nachhaltigkeit gewinnt bei Bauprodukten weiter an Bedeutung. Auch Fassadenbeschichtungen rücken stärker in den Fokus, da sie Gebäude über lange Zeit vor Witterungseinflüssen schützen und zugleich gestalterische Anforderungen erfüllen müssen. Caparol will mit der Siliconharz-Fassadenfarbe AmphiSilan ReCycle Ressourcenschonung und technische Leistungsfähigkeit verbinden.
Recyclingrohstoffe in der Rezeptur
Nach Angaben des Herstellers bestehen 40 Prozent der eingesetzten Rohstoffe aus Recyclingmaterial. Rund 30 Prozent entfallen auf Marmormehl, das als Reststoff bei Gewinnung und Verarbeitung von Marmor anfällt. Weitere zehn Prozent stammen aus einem Bindemittel auf Basis von Altreifen. Auch das Gebinde besteht laut Caparol überwiegend aus Post-Consumer-Recyclingmaterial.
Technische Eigenschaften bleiben im Fokus
Neben dem Recyclinganteil verweist der Hersteller auf die technischen Eigenschaften der Fassadenfarbe. Sie soll widerstandsfähige Oberflächen schaffen, nach Feuchtebelastung schnell abtrocknen und so Verschmutzungen reduzieren. Genannt werden außerdem eine hohe Flächenleistung, einfache Verarbeitung, hoher Weißgrad und gutes Deckvermögen.
Schutz gegen Algen und Pilze
Die Rezeptur enthält einen Filmschutz gegen Algen- und Pilzbefall. Dieser kann vor allem bei stark beanspruchten Fassaden eine Rolle spielen. Damit soll die Beschichtung neben ökologischen Aspekten auch Anforderungen an Langlebigkeit und Fassadenschutz erfüllen.
Einsatz in Neubau und Sanierung
AmphiSilan ReCycle kann laut Hersteller auf gängigen Wärmedämmverbundsystemen und Putzuntergründen eingesetzt werden. Die Farbe ist über verschiedene Tönsysteme individuell einfärbbar. Sie ist bereits auf dem deutschen Markt verfügbar und richtet sich an Neubau- und Sanierungsprojekte, bei denen Nachhaltigkeit und Dauerhaftigkeit wichtige Auswahlkriterien sind.
Quelle: www.meistertipp.de