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Brücke-Museum erhält großes Interesse im Wettbewerb
Der Realisierungswettbewerb für die Erweiterung und Sanierung des landeseigenen Brücke-Museums in Berlin-Dahlem ist auf große Resonanz gestoßen. In der offenen ersten Phase des von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen ausgelobten Verfahrens beteiligten sich rund 240 Architekturbüros. Sie reichten Entwürfe für die Weiterentwicklung des Museums ein.
18 Entwürfe für zweite Phase ausgewählt
Nach einer zweitägigen Sitzung wählte das Preisgericht 18 Entwürfe für die vertiefende Bearbeitung in der zweiten Wettbewerbsphase aus. Diese Phase soll im September 2026 abgeschlossen werden. Dann bewertet und prämiert das Preisgericht die weiterentwickelten Beiträge. Anschließend ist eine Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge vorgesehen.
Sanierung und Erweiterung geplant
Das Brücke-Museum wurde 1967 nach einem Entwurf des damaligen Senatsbaudirektors Werner Düttmann am Rand des Grunewalds errichtet. Es besitzt die weltweit größte zusammenhängende Sammlung der Künstlergruppe Brücke und eine der bedeutendsten Sammlungen des deutschen Expressionismus. Das Gebäude soll denkmalgerecht saniert, modernisiert und um zusätzliche Flächen erweitert werden.
Neue Räume für Sammlung und Vermittlung
Die zusätzlichen Flächen sind für Ausstellung, Depot, Verwaltung, Vermittlung und Erforschung der Sammlung vorgesehen. Damit soll das Museum zu einem zeitgemäßen Ausstellungshaus weiterentwickelt werden. Die bauliche Umsetzung liegt bei der Hochbauabteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen.
Anspruchsvolle Planungsaufgabe
Senatsbaudirektorin Petra Kahlfeldt verwies auf die hohe Beteiligung und die Bandbreite der eingereichten Konzepte. Nach ihrer Einschätzung verbindet das Vorhaben eine attraktive mit einer anspruchsvollen Planungsaufgabe. In der zweiten Phase sollen die ausgewählten Planungsteams ihre Lösungsansätze weiter ausarbeiten.