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Bluebeam erweitert KI-Funktionen für Bauprozesse
Bluebeam erweitert seine KI-Strategie mit neuen Funktionen für Bluebeam Max und der Übernahme des Start-ups mbue. Das Unternehmen, Teil der Nemetschek Group, entwickelt Lösungen für Fachleute aus Architektur, Ingenieurwesen und Bauwesen. Die Neuerungen sollen die Komplexität von Planungs- und Bauprozessen reduzieren und Teams dabei unterstützen, schneller und koordinierter zusammenzuarbeiten.
Web und Mobil stärker ausgebaut
Zu den neuen Funktionen gehören erweiterte Web- und Mobilanwendungen. Anwender können damit PDF-Dateien erstellen, Seiten verwalten und Anmerkungen vornehmen. Ziel ist es, Projektteams im Büro und unterwegs einen besseren Zugriff auf Pläne und Dokumente zu ermöglichen.
Zusammenarbeit in Studio verbessert
Auch die Zusammenarbeit in Bluebeam Studio wird ausgebaut. Gelöschte Sitzungen und Dateien können künftig wiederhergestellt werden. Eine erweiterte projektweite intelligente Suche soll Teams helfen, aktuelle Informationen schneller zu finden und Projektunterbrechungen zu vermeiden. Damit rückt die planbasierte Zusammenarbeit stärker in den Mittelpunkt.
KI-Integration mit weiteren Werkzeugen
Die erweiterte KI-Integration in Bluebeam Max umfasst nun MCP-Unterstützung für Claude, GitHub Copilot CLI und AnythingLLM. Anwender können damit über ihre KI-Tools schneller Markierungen erstellen, benutzerdefinierte Spalten anlegen und Markup-Eigenschaften aktualisieren. Bluebeam sieht darin einen Schritt zu praxistauglicher KI für die Baubranche.
Übernahme von mbue
Mit der Akquisition von mbue investiert Bluebeam zusätzlich in KI-gestützte Arbeitsprozesse. Das Start-up ist auf Bauvorbereitung und Dokumentenverwaltung spezialisiert. Die Technologie und Fachkenntnis von mbue sollen Bluebeams Kompetenzen bei Konstruktionszeichnungen, Bauanträgen und KI-Anwendungen im Bauwesen stärken.
Projektwissen besser nutzbar machen
Bluebeam will Produktinnovation und gezielte Technologieinvestitionen verbinden, um workflowbasierte Verbesserungen in größerem Maßstab umzusetzen. Ziel ist eine stärker vernetzte Arbeitsumgebung, in der Projektwissen nicht in Dokumenten, Einzelsystemen oder isolierten Abläufen verbleibt. KI, Kollaboration und Branchenwissen sollen Teams dabei unterstützen, Informationen schneller zu nutzen und manuelle Arbeit zu reduzieren.