Bausachverständigentag behandelt Schäden und Sanierung im Bestand

Bausachverständigentag behandelt Schäden und Sanierung im Bestand Bild: stock.adobe.com

Bausachverständigentag behandelt Schäden und Sanierung im Bestand

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Der 61. Frankfurter Bausachverständigentag findet am 2. Oktober 2026 im Kongresszentrum der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main statt. Die Veranstaltung steht unter dem Titel Bauschadensbewertung und Sanierung im Bestand und richtet sich an Fachleute aus Planung, Begutachtung und Baupraxis.

Drei Themenblöcke

Das Programm gliedert sich in drei Schwerpunkte. Im Mittelpunkt stehen neue Methoden für die Sachverständigentätigkeit, die Bewertung zunehmender Schadensbilder sowie der fachgerechte Umgang mit Normen. Expertinnen und Experten zeigen anhand konkreter Praxisbeispiele, wie aktuelle Fragestellungen eingeordnet werden können.

KI und Diagnostik

Ein Themenblock befasst sich mit neuen Werkzeugen für Bausachverständige. Dazu gehört der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ebenso wie moderne Verfahren der Bauwerksdiagnostik. Ziel ist es, die Sachverständigentätigkeit zu vereinfachen, zu präzisieren und bislang schwer erkennbare Befunde besser sichtbar zu machen.

Klimafolgen und Brandschutz

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Schadensbildern, die durch klimatische Veränderungen beeinflusst werden. Dabei geht es um neue und bekannte Bauschäden sowie deren Bewertung in der Praxis. Ergänzend wird der Brandschutz bei besonderen Bauteilen behandelt.

Normen als Werkzeug

Der dritte Themenblock widmet sich dem Umgang mit Normen. Behandelt wird, wie Normen sinnvoll genutzt und eingeordnet werden können. Ein Rechts-Update greift außerdem aktuelle Fragen zu Normen und anerkannten Regeln der Technik auf.

Austausch und Fachausstellung

Die Veranstaltung wird von Architekten- und Ingenieurkammern als Fortbildung anerkannt. Eine begleitende Ausstellung informiert über Fachliteratur, Produkte und Dienstleistungen. Zudem bietet der Bausachverständigentag Gelegenheit zum Austausch mit Kolleginnen und Kollegen sowie zur Diskussion aktueller Praxisfragen.

Teilnahme in mehreren Kategorien

Der reguläre Teilnahmebeitrag beträgt 280 Euro, für Kundinnen und Kunden der VHV 190 Euro. Studierende können zum Vorzugspreis von 50 Euro teilnehmen. Eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.