Bild: stock.adobe.com
VGL-BW fordert Stadtgrün als kommunale Pflichtaufgabe
Vertreter des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg (VGL-BW) haben am 7. Oktober beim Parlamentarischen Frühstück im Landtag mit rund 20 Abgeordneten und weiteren Amtsträgern diskutiert. Im Mittelpunkt standen Klimafolgenanpassung, berufliche Bildung und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Fachbetriebe. Der Vorstandsvorsitzende Martin Joos stellte die zentralen Forderungen des Verbands vor.
Stadtgrün soll Pflichtaufgabe werden
Der VGL-BW setzt sich dafür ein, Stadtgrün als kommunale Pflichtaufgabe zu verankern. Grünflächen und eine leistungsfähige grün-blaue Infrastruktur sollen bei der Anpassung an den Klimawandel eine zentrale Rolle spielen. Zu den vorgestellten Themen gehörten die Entwicklung einer Musterschwammstadt für Baden-Württemberg und die Förderung gewerblicher Investitionen in die Klimafolgenanpassung. Zudem sollen Gartenschauen als Impulsgeber für die Stadtentwicklung gestärkt werden.
Bildungsstandorte sollen gestärkt werden
Angesichts des Fachkräftebedarfs sieht der Verband Handlungsbedarf bei den Bildungsstandorten. Die Staatsschule für Gartenbau Stuttgart-Hohenheim müsse dringend weiter vorangebracht werden. Die DEULA Baden-Württemberg soll sich zu einem modernen Bildungszentrum der grünen Branche entwickeln. Eine leistungsfähige Bildungslandschaft ist aus Sicht des VGL-BW Voraussetzung, um den Fachkräftebedarf langfristig zu decken.
Befreiung von der Lkw-Maut gefordert
Joos forderte einen Abbau bürokratischer Belastungen für die Betriebe. Zudem brachte der Verband erneut die Forderung vor, den Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau für Fahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen von der Lkw-Maut zu befreien.
Der Verband zieht ein positives Fazit
Im Anschluss vertieften die Abgeordneten die Gespräche mit Unternehmern aus dem Gesamtvorstand und dem Regionalvorstand Stuttgart des VGL-BW. Joos wertete die große Aufmerksamkeit der Abgeordneten als ermutigendes Signal.