Kaltenkirchen: Seequartier auf ehemaligem Industriegelände geplant

Kaltenkirchen: Seequartier auf ehemaligem Industriegelände geplant Bild: stock.adobe.com

Kaltenkirchen: Seequartier auf ehemaligem Industriegelände geplant

  • Hochbau
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Die Hagedorn Unternehmensgruppe hat das rund 20 Hektar große Gelände des ehemaligen Kalksandsteinwerks in Kaltenkirchen Anfang 2026 von der Xella Deutschland GmbH erworben. Gemeinsam mit der Stadt entwickelt sie dort ein gemischt genutztes Quartier. Geplant sind etwa 500 bis 600 Wohnungen, Freizeit- und Kulturangebote, Nahversorgung sowie Flächen für den Gemeinbedarf.

Der See prägt das neue Quartier

Geplant sind Wohnungen in unterschiedlichen Größen, eine öffentlich zugängliche Uferpromenade mit Rundweg sowie Gastronomie mit Seeblick. Teil der bisherigen Planungen sind zudem eine angestrebte Badestelle, Möglichkeiten für einen Bootsanleger und ein möglicher Kita-Standort. Laut Bürgermeister Stefan Bohlen verhindert die Stadt mit dem Projekt, dass im Herzen von Kaltenkirchen eine neue Brache entsteht.

Rückbau und Flächenaufbereitung stehen an

Vor dem Bau sind umfangreiche Vorarbeiten nötig. Dazu gehören die weitere Untersuchung und Aufbereitung der Flächen, der Rückbau bestehender Strukturen und die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen. Ende Juni folgte der Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan. Im Herbst sollen die Rückbauarbeiten auf dem Gelände beginnen.

Hagedorn setzt auf Revitalisierung

Laut Axel Köster, Geschäftsführer der Hagedorn Revital GmbH, ist die Revitalisierung ehemals industriell genutzter Flächen ein zentraler Bestandteil der Arbeit des Unternehmens. Rückbau, Flächenaufbereitung und Entwicklung des Nutzungskonzepts sollen innerhalb der Gruppe ineinandergreifen. Die Unternehmensgruppe arbeitet mit einer Prozesskette aus Rückbau, Recycling, Tiefbau, Schwerlastlogistik, Flächenaufbereitung und Quartiersentwicklung. Damit hat sie nach eigenen Angaben bislang mehr als 3,5 Millionen Quadratmeter Brach- und Industrieflächen revitalisiert.