Serielle Sanierung: Neue Rahmenvereinbarung

Serielle Sanierung: Neue Rahmenvereinbarung

Serielle Sanierung: Neue Rahmenvereinbarung

  • Politik
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Die Wohnungswirtschaft setzt mit der neuen Rahmenvereinbarung zum seriellen Sanieren ein Signal für die energetische Modernisierung. Der GdW initiiert „SerSan 1.0“, um europaweit Ausschreibungen zu bündeln, Standards zu vereinheitlichen und industriell gefertigte Sanierungskonzepte schneller in die Anwendung zu bringen.

Antwort auf Kosten- und Fachkräftedruck

Serielle Sanierung zielt auf Entlastung durch Vorfertigung, standardisierte Prozesse und verkürzte Bauzeiten. GdW-Präsident Axel Gedaschko betont den Dreiklang aus Klimaschutz, Bezahlbarkeit und Geschwindigkeit sowie die Bedeutung partnerschaftlicher Zusammenarbeit für breitere Umsetzung zu vertretbaren Kosten.

Gemeinsame Marktregeln

GdW, BMWE, BMWSB, dena und HDB definieren Leistungsbilder, Anforderungen und Effizienzstandards als Basis der europaweiten Ausschreibung. Laut GdW-Hauptgeschäftsführerin Ingeborg Esser soll der Markthochlauf unterstützt und weitere Kostenreduzierungen durch geeignete Effizienzstandards ermöglicht werden.

Wachsender Zukunftsmarkt

Bereits rund 4.000 Wohneinheiten sind fertiggestellt oder im Bau, weitere 18.000 in Planung. Die Rahmenvereinbarung soll den Markt strukturieren und professionalisieren und eröffnet Bauunternehmen und Handwerksbetrieben planbare Volumina und neue Chancen.

Quelle: www.meistertipp.de