Architekten und Künstler bauen Stuttgart aus Lebkuchen
Das StadtPalais Stuttgart präsentiert ab 7. Dezember rund 20 Modelle bekannter Bauwerke, die überwiegend aus Lebkuchen gefertigt und essbar sind. Zu sehen sind unter anderem ein Riesenrad vom Cannstatter Wasen aus Zuckerguss sowie Gummibärchen-Bäume vor dem Schloss Solitude; Nachbauten gibt es auch vom Fernsehturm. Die Schau trägt den Titel Winterwunder Lebkuchenstadt.
Beteiligung von Büros und Öffentlichkeit
Die Exponate stammen teils von Architekturbüros, teils von Stuttgarter Bürgerinnen und Bürgern. Das Museum hatte zuvor in sozialen Netzwerken zur Teilnahme aufgerufen und nach eigenen Angaben zahlreiche Rückmeldungen aus der Region erhalten.
Beispiel Teehaus: fünf Tage Bauzeit
Die Teilnehmerin Noa Haller aus Bad Cannstatt entschied sich für das Teehaus und verzierte ihr Modell unter anderem mit Ingwer, Anis und rotem Pfeffer. Sie studierte Urban Design und arbeitete fünf Tage an dem Objekt; den Grundriss fand sie online, was die Umsetzung erleichterte.
Inspiration und Laufzeit
Laut Ausstellungsleitung um Yannick Nordwald diente eine New Yorker Museumsschau mit Lebkuchen-Gebäuden als Vorbild. Die Winterwunder Lebkuchenstadt ist in der Galerie des StadtPalais bis zum 11. Januar zu sehen.